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Nachhaltigkeit made in Switzerland: In diesen Häusern hätte selbst Goethe schon wohnen können

Am 28. August 1749 wurde in Frankfurt am Main ein gewisser Johann Wolfgang Goethe geboren. Der berühmteste Sohn Frankfurts ist auch heute noch omnipräsent in der Stadt, nicht zuletzt durch die nach ihm benannte Universität. Seine Kunst wird wohl für immer bestehen bleiben – die Stadt hingegen hat sich seitdem stark verändert. Goethe würde heute wahrscheinlich ziemlich orientierungslos durch Frankfurt streifen und nicht mehr allzu viel wiedererkennen.

Zeitreise im Berner Oberland

Ganz anders im Berner Oberland: Dort stehen noch reihenweise Bauernhäuser, die bereits im 17. Jahrhundert gebaut wurden. Ein Urlaub dort fühlt sich ein bisschen an wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Dabei stehen dort keineswegs Museen – die Häuser werden auch heute noch ganz normal benutzt. Die  „einfachen Holzhäuser“ scheinen keine Halbwertszeit zu besitzen, der kleinste Verschleiß wird durch Pflege und Zimmermannskunst gestoppt. Viel mehr Nachhaltigkeit geht nicht!

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Nachhaltigkeit in Frankfurt verbessern!

Frankfurt sollte hier von der Schweiz lernen. Wir leisten es uns, reihenweise Häuser abzureißen, die nicht einmal zwei Generationen überlebt haben. Schlechtestes Beispiel: Das Technische Rathaus – das übrigens einmal den europäischen Architekturpreis gewonnen hat. Es müssen ja nicht gleich 300 Jahre sein – aber Gebäude, die zumindest mehr als zwei Generationen beherbergen, sollten doch wohl möglich sein. Das würde sicherlich auch Goethe gut gefallen…

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