Schwarz-Weiß-Rot statt „braun“ – Die Eintracht bekennt Farbe!

Es sind bemerkenswerte Sätze für die Mitgliederversammlung eines Fußballvereins:

„Soll es falsch sein, für Werte einzutreten, die unsere Gesellschaft zusammenhalten? Für Toleranz, den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, das Festhalten an rechtsstaatlichen Prinzipien und Grundwerten? Ich kann Ihnen ganz ehrlich sagen: Das ist mit mir als Funktionär nicht zu machen.“

Diese klaren Worte kommen von Eintracht-Vorstand Axel Hellmann, der auf der letzten Mitgliederversammlung der Eintracht die AFD und vor allem Björn Höcke scharf kritisierte. Man könne die aktuellen Entwicklungen nicht einfach ignorieren – politische Neutralität sei an dieser Stelle fehl am Platz. Hellmann bezog sich in seinem Statement u.a. auf die Rede von Höcke in Dresden, in der dieser das Holocaust-Denkmal für die ermordeten Juden in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnete.

Hellmann appellierte auch an die Mitglieder und Fans der Eintracht und machte deutlich:

„Wir, Eintracht Frankfurt, müssen uns zur Wehr setzen gegen eine gesellschaftspolitische Entwicklung, die uns nachhaltig schaden wird.“

Für diese klare Haltung und die wichtigen Worte von Hellmann gab es zu Recht viel Applaus von den Eintracht-Mitgliedern. Denn seine Rede macht eines deutlich: Wir Frankfurter bekennen Farbe gegen rechtes Gedankengut und werden uns weiterhin für ein gesellschaftliches Miteinander einsetzen. Rechtspopulistischer Stimmungsmache und Ausgrenzung treten wir entschieden entgegen. Frankfurt steht für Vielfalt und Verständigung – das müssen wir erhalten!

Eintracht_AFD

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