Frankfurt International

blog von stefan söhngen.

Frankfurt, im Herzen von Europa. Zentrum der Metropolregion mit über 5 Mio. Einwohnern. 1200 Jahre Vergangenheit. Und viel Zukunft. Als internationales Finanz- und Wirtschaftszentrum und als Verkehrs- und Datenknotenpunkt auf Weltniveau. Seit jeher Schmelztiegel der Kulturen, der Ideen, der Ansichten.

Ein geradezu idealer Nährboden für die Entwicklung neuer Ideen, den Aufbau neuer Verbindungen und Beziehungen. Schon immer, heute, jetzt!

Frankfurt am Main Hessen

Der Brexit wird konkret: Hallo Frankfurt!

Der Brexit wird konkret. Trotz der deutlichen Schlappe bei den vergangenen Parlamentswahlen ist Theresa May weiterhin im Amt und strebt nach wie vor einen harten Brexit an. Diese Woche haben nun die offiziellen Austrittsverhandlungen in Brüssel begonnen – spätestens 2019 müssen alle vertraglichen Fragen beantwortet sein. Bis dahin herrscht nach wie vor eine gewisse Unsicherheit, was der „Brexit“ am Ende konkret bedeuten wird.

Ich habe in mehreren vergangenen Blogbeiträgen bereits deutlich gemacht, dass der Brexit nicht zu begrüßen ist. Er ist schlecht für Europa, schlecht für Deutschland und deshalb am Ende auch schlecht für Frankfurt. Zumindest kurzfristig kann Frankfurt jedoch anscheinend tatsächlich profitieren: Tausende Bankangestellte werden von ihren Arbeitgebern aus London nach Frankfurt geschickt.

Tausende Mitarbeiter werden aus London abgezogen

Goldman Sachs hat nun als erstes konkrete Zahlen genannt: Die Belegschaft wird im Zuge des Brexits verdoppelt – auf mindestens 400 Mitarbeiter. Auch Morgan Stanley und andere Großbanken planen mittlerweile sehr konkret den Umzug nach Frankfurt. So überlegt z.B. auch die Deutsche Bank, rund 4000 Mitarbeiter aus London abzuziehen.

Zwei bis drei Wolkenkratzer

Rechnet man alle konkreten Gesuche zusammen, so ergibt sich wahrscheinlich ein Flächenbedarf von 150 000 bis 200 000 Quadratmetern. Das entspricht zwei bis drei ausgewachsenen Wolkenkratzern. Und tatsächlich ist anzunehmen, dass die prestigebewussten Investmentbanken eine Hochhaus-Adresse bevorzugen werden, zumal die Mieten am wichtigsten deutschen Finanzplatz im Vergleich zu London eher günstig sind.

Fazit: Der Brexit wird konkret. Die negativen Auswirkungen des britischen Rückzugs werden wir alle in Europa noch früh genug zu spüren bekommen. Doch zumindest dem Frankfurter Immobilienmarkt stehen in den nächsten zwei Jahren spannende Zeiten bevor, denn der Exodus aus London bietet (kurzfristig) große Chancen für den Finanzplatz Frankfurt.

Wohnraum für alle

Wohnst Du schon – oder suchst Du noch?! Frankfurt braucht mehr bezahlbaren Wohnraum

Frankfurt wächst. 15 000 Menschen pro Jahr, Tendenz steigend. Man braucht keinen Abschluss in VWL, um zu verstehen: Wenn immer mehr Menschen in Frankfurt nach einer Wohnung suchen, dann steigen zwangsläufig auch die Mieten. Die Folge ist, dass bezahlbarer Wohnraum für alle irgendwann zur Mangelware wird – egal ob für Studierende, Rentner oder Familien mit Kindern. Der einzige Ausweg: Man schafft neuen Wohnraum. Doch diese vermeintlich einfache Lösung erweist sich in der Praxis oft als große Herausforderung.

Immer weniger Freiflächen

Denn in der Stadt steigen ja nicht nur die Mieten. Auch die freien Grundstücke werden zunehmend knapper und es stellt sich deshalb die Frage: Wie umgehen mit den noch vorhandenen Freiflächen? Auch im Zuge der Planung des neuen Stadtteils im Nordosten Frankfurts wird diese Frage momentan hitzig diskutiert. Der neue Stadtteil nördlich von Praunheim und Niederursel soll mindestens 25.000 Menschen beherbergen.

Architekten fordern mehr Geschosswohnungen

Zwei renommierte Architekten haben sich jetzt in der Debatte zu Wort gemeldet und plädieren für mehr Geschosswohnungen und weniger Einfamilienhäuser. Diese würden nämlich am meisten Freifläche verbrauchen, besser wären hingegen Wohnblocks von fünf bis sieben Etagen. Da private Investoren vor allem hochpreisige Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser bauen würden, dürfe die Stadt die verfügbaren Freiflächen nicht verkaufen. Stattdessen sollten öffentliche Wohnungsbaugesellschaften die Aufgabe übernehmen, auf der vorhandenen Fläche möglichst viel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Ich teile diese Einschätzung. Wir brauchen mehr Geschosswohnungen und größere Wohnblöcke, damit es in Frankfurt auch in Zukunft noch bezahlbarer Wohnraum für alle gibt. Am Beispiel Londons sieht man sehr gut, welch gravierenden Folgen es für eine Stadt haben kann, wenn ein Großteil der Bevölkerung gar nicht mehr in der eigenen Stadt wohnen kann.

Umdenken bei den Kommunen notwendig

Ganz allgemein braucht es aber auch ein Umdenken bei den Kommunen: Frankfurt und die umliegenden Dörfer werden in Zukunft immer stärker zusammenwachsen. Das ist nicht zu verhindern und auch gar nicht problematisch. In manchen Ohren mag es zwar noch klingen wie ein Albtraum, aber auch Offenbach wird irgendwann ein Stadtteil von Frankfurt werden. 😉

Anstatt sich wegen politischer Eitelkeiten und der Sorge um die eigenen Kompetenzen  gegen diese unvermeidliche Entwicklung zu stemmen, müssen die Kommunen anfangen, konstruktive Lösungen zu finden und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Auch dadurch wird die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main  gestärkt – wovon wir am Ende alle profitieren!

Fazit

Es ist begrüßenswert, dass Frankfurt weiter wächst. Wir brauchen aber in Zukunft mehr Geschosswohnungsbau, denn anders ist bezahlbarer Wohnraum für alle nicht realisierbar. Die Politik und die Kommunen sind nun gefordert, mit einer klugen Wohnungsbaupolitik dafür zu sorgen, dass Frankfurt auch in Zukunft eine lebenswerte und bezahlbare Stadt für alle bleibt.

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Kriminalität in Deutschland: Frankfurt wird sicherer

Frankfurt ist endlich nicht mehr Deutschlands „Hauptstadt des Verbrechens“. Diesen zweifelhaften Titel, den Frankfurt für viele Jahre abonniert hatte, muss seit kurzem stattdessen Berlin tragen. Frankfurt belegt in der aktuellsten Kriminalitätsstatistik des Bundes den vierten Platz; die sicherste Stadt Deutschlands ist – wie auch in den Vorjahren – München.

Deutlicher Rückgang bei Straftaten

In den letzten zwei Jahren kam es in Frankfurt tatsächlich zu deutlich weniger Straftaten als in den Jahren zuvor. 2016 wurden „nur noch“ 15.671 Straftaten pro 100.000 Einwohner registriert. Ein signifikanter Rückgang: Im Jahr 2015 waren es schließlich noch 16.550, ein Jahr zuvor sogar knapp 17.000 Straftaten in der Mainmetropole. Insgesamt kann auch das Land Hessen einen Erfolg vorweisen: Nach Baden-Württemberg ist Hessen mittlerweile das zweitsicherste Bundesland in Deutschland.

Strukturelle Besonderheiten in Frankfurt erhöhen Kriminalitätsstatistik

Frankfurt war (selbstverständlich) nie stolz darauf, besonders unsicher zu sein. Tatsächlich gibt es strukturelle Besonderheiten, die die Statistik in Frankfurt verfälschen: Ordnungsamt und Polizei haben immer wieder darauf verwiesen, dass aufgrund der Banken viele internationale Gelddelikte wie Kreditkartenbetrug in Frankfurt registriert würden. Auch am Flughafen würden viele Einreise- oder Zollvergehen registriert, die nur bedingt etwas mit der Stadt zu tun haben.

Umso besser, dass die Kriminalitätsstatistik in Frankfurt nun trotzdem langsam zurück geht. Auf diesem ersten Erfolg ausruhen sollte sich die Stadt jedoch nicht: In Sachen Kriminalitätsbekämpfung scheinen wir von München noch einiges lernen zu können! Trotzdem gibt es – so paradox es auch klingt – für den Moment Grund zur Freude:

„Frankfurt ist nicht mehr Spitzenreiter: Gut so!“

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Nachhaltigkeit made in Switzerland: In diesen Häusern hätte selbst Goethe schon wohnen können

Am 28. August 1749 wurde in Frankfurt am Main ein gewisser Johann Wolfgang Goethe geboren. Der berühmteste Sohn Frankfurts ist auch heute noch omnipräsent in der Stadt, nicht zuletzt durch die nach ihm benannte Universität. Seine Kunst wird wohl für immer bestehen bleiben – die Stadt hingegen hat sich seitdem stark verändert. Goethe würde heute wahrscheinlich ziemlich orientierungslos durch Frankfurt streifen und nicht mehr allzu viel wiedererkennen.

Zeitreise im Berner Oberland

Ganz anders im Berner Oberland: Dort stehen noch reihenweise Bauernhäuser, die bereits im 17. Jahrhundert gebaut wurden. Ein Urlaub dort fühlt sich ein bisschen an wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Dabei stehen dort keineswegs Museen – die Häuser werden auch heute noch ganz normal benutzt. Die  „einfachen Holzhäuser“ scheinen keine Halbwertszeit zu besitzen, der kleinste Verschleiß wird durch Pflege und Zimmermannskunst gestoppt. Viel mehr Nachhaltigkeit geht nicht!

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Nachhaltigkeit in Frankfurt verbessern!

Frankfurt sollte hier von der Schweiz lernen. Wir leisten es uns, reihenweise Häuser abzureißen, die nicht einmal zwei Generationen überlebt haben. Schlechtestes Beispiel: Das Technische Rathaus – das übrigens einmal den europäischen Architekturpreis gewonnen hat. Es müssen ja nicht gleich 300 Jahre sein – aber Gebäude, die zumindest mehr als zwei Generationen beherbergen, sollten doch wohl möglich sein. Das würde sicherlich auch Goethe gut gefallen…

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Bürger auf den Barrikaden: Wohnen in Frankfurt – Misson Impossible oder viel Lärm um nichts?

Die Parole ist überall in Frankfurt zu lesen – an Kaimauern des Mains, an Häuserwänden und Bauzäunen: „Stadt für alle“. Seit 2015 haben sich verschiedene Bürgerinitiativen zusammengeschlossen, um unter diesem Slogan gemeinsam für ein „Wohnrecht für alle“ in Frankfurt zu kämpfen – und zwar unabhängig vom Einkommen. Die These: Wohnen in Frankfurt ist selbst für „Normalverdiener“ kaum mehr möglich. Und in der Tat ist die Immobilienpreisentwicklung in den letzten Jahren nachweislich durch die Decke gegangen. Müssen die Bürger Frankfurts also auf die Barrikaden?

stadt für alle

Problembewusstsein ist vorhanden

Auch wenn sich Städte immer verändern, so ist klar: Eine zu starke Gentrifizierung kann keiner wollen. Am Beispiel London zeigt sich eindrücklich, wie sehr eine Stadt an Lebensqualität verliert, wenn ganze Stadtviertel zu Anlageobjekten werden, in denen gar keine Menschen mehr wohnen (können).

Menschen, die seit Jahrzehnten in „ihrem“ Viertel wohnen, sollen dort auch wohnen bleiben können. Eltern mit Kindern, die „ihre“ Schule und „ihren“ Sportverein gefunden haben, müssen weiterhin bezahlbaren Wohnraum vorfinden. Auch das macht eine Stadt aus. Bei einer Veranstaltung vor zwei Tagen zum Thema „Wohnen in Frankfurt“, zu der die Stadt und der Veranstalter Heuer Dialog eingeladen hatten, wurde deutlich, dass sich auch die Verantwortlichen des Problems bewusst sind und nach Lösungen suchen.

Wohnen in Frankfurt ist (noch) möglich!

 Aber klar ist auch: Vielleicht müssen wir Frankfurt endlich ein bisschen „größer“ denken. Wenn man nämlich bereit ist, 20-30 Minuten mit dem Auto oder der Bahn zu fahren, dann ist bezahlbares Wohnen sehr wohl gut möglich: Dann eben in Offenbach, Nied, der Grenze zum Odenwald, im Taunus etc. Vergleicht man diese „Dimension“ mit Metropolen wie Berlin oder London, dann steht Frankfurt immer noch sehr gut da.

Auch die Preise in FFM sind, vergleicht man sie mit anderen Metropolen weltweit, noch absolut moderat. In London, Paris oder Zürich zahlt man für den Quadratmeter oft mehr als das Doppelte. Und bei der aktuellen Zinssituation besteht momentan durchaus die Chance, über einen günstigen Kredit in Frankfurt eine Wohnung zu finden, die den eigenen Vorstellungen entspricht.

Also: Viel Lärm um nichts? Vielleicht. Denn noch kann man in Frankfurt bezahlbaren Wohnraum finden. Allerdings gibt es weltweit viele Negativbeispiele, die sich Frankfurt nicht zum Vorbild nehmen sollte. Die Frankfurter Bürger müssen also nicht auf die Barrikaden – aber eine gewisse Aufmerksamkeit für dieses Thema ist durchaus angebracht, wenn Frankfurt eine „Stadt für alle“ bleiben soll.

Immobilienmesse

Frankfurt – the place2be!

Wir Frankfurter wussten es ja schon länger: Frankfurt ist eine absolut lebens- und liebenswerte Stadt! Im Herzen von Europa, mit einzigartiger Skyline und leckerer „Grie Soß“ – man könnte es auf jeden Fall schlechter treffen… Und so langsam kommen auch Andere dahinter und entdecken die Vorteile von Frankfurt: Im neuesten „Economist“-Ranking der lebenswertesten Städte weltweit landet Frankfurt  auf einem hervorragenden 20. Platz – in Europa ist es sogar Platz 6! Selbst die New York Times findet zunehmend Gefallen an Frankfurt und empfiehlt ihren Lesern eine Reise in die Mainmetropole.

Frankfurt – place2be, auch in Cannes!

Kein Wunder also, dass man auch auf der großen Immobilienmesse MIPIM (Marché International des Professionnels de l’immobilier ), die momentan in Cannes stattfindet und auf der sich jährlich die bedeutendsten Metropolen der Welt präsentieren, auf Frankfurt aufmerksam geworden ist. Der Frankfurter Stand gehörte in den letzten Tagen eindeutig zu den am stärksten frequentierten Spots auf der Messe. Frankfurt ist der neue place2be!

Frankfurt empfängt die Welt mit offenen Armen

Ob Skyline oder Grüne Soße, ob Brexit oder Trump-Flucht – die Gründe für das gestiegene Interesse an Frankfurt sind ganz egal. Frankfurt wird alle Interessierten mit offenen Armen empfangen. So war das schon immer, so wird es auch in Zukunft sein! New York, Paris, Shanghai aufgepasst – hier kommt Frankfurt!

Petersilie - eins von 7 Kräutern der Grünen Soße

Weltrekordversuch: Frankfurt feiert seine Grüne Soße

Die Grüne Soße – oder eher die „Grie Soß“ – ist das kulinarische Aushängeschild Frankfurts. Herrlich frisch, grün und lecker – mit Kartoffeln, Ei oder auch mit einem kleinen Schnitzel: Ein Gedicht! Echte Frankfurter kennen die sieben Kräuter, die die Grundlage bilden. Sie nicht? Dann wird es aber Zeit! Also mitschreiben: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Schon wieder was gelernt… 😉

Frankfurt bekommt Tag der Grünen Soße

Neben dem jährlichen Wettbewerb um die beste Grüne Soße soll 2017 in Frankfurt erstmals ein eigener „Tag der Grünen Soße“ stattfinden. Zum ersten Grüne-Soße-Tag am 22. Juni seien in Frankfurt diverse Konzerte, Koch-Shows und Partys geplant, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Ins Kaufhaus „MyZeil“ sollen eine Messe und Kochevents locken, am Frankfurter Hafen wird eine eigene „Grie Soß After Work Party“ steigen. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant.

Frankfurt startet Weltrekordversuch

Außerdem wird es einen Weltrekordversuch im „Grie Soß essen“ geben: Schulen, Firmen, Gaststätten – alle sollen sich beteiligen. Eine schöne Idee! Frankfurt ohne Grie Soß – das funktioniert nicht. Grund genug, am 22. Juni die Grüne Soße gebührend zu feiern. Also: Mitmachen, mitessen und den Weltrekord nach Frankfurt holen!

Frankfurt

Spitzenreiter: Frankfurt ist Deutschlands nachhaltigste Stadt

Ein neuer Index hat erstmalig die nachhaltigsten Städte der Welt gekürt. Deutschland kann sich mehrfach freuen, denn gleich drei Städte haben den Sprung in die Top Ten geschafft: München, Hamburg und …? Genau: Frankfurt. Die Stadt am Main ist Deutschlands Spitzenreiter in Sachen Nachhaltigkeit !

Spitzenreiter Frankfurt

Laut dem Ranking, das von Arcadis und dem Centre of Economic and Business Research entwickelt wurde, ist Frankfurt aktuell Deutschlands nachhaltigste Stadt! Weltweit kommt Frankfurt auf einen beachtlichen 6. Platz – nur Zürich, Singapur, Stockholm, Wien und London bekamen noch bessere Noten. Bewertet wurden dabei viele verschiedene Faktoren: Die Lebensqualität der Stadtbewohner, ihr gesundheitliches Wohlsein, das Bildungsangebot, die Energieeffizienz, der Anteil erneuerbarer Energien, die Anzahl natürliche Lebensräume – aber auch ökonomische Faktoren wie Investitionen, Unternehmensneugründungen sowie die Einkommenssituation gingen in die Bewertung mit ein.

Bürgerstadt Frankfurt

Frankfurt kann stolz sein auf diese Auszeichnung! Allerdings dürfen wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Frankfurt ist eine nachhaltige, weltoffene und lebenswerte Stadt – aber wir müssen täglich dafür sorgen, dass das so bleibt. Was Frankfurt auszeichnet, sind die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Diese müssen gemeinsam daran arbeiten, Frankfurt noch nachhaltiger, noch weltoffener und noch lebenswerter zu machen. Los geht’s!

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#Pulse of Europe – Gemeinsam für Europa stark machen!

 Am Anfang war es nur ein Impuls: So kann das doch nicht weitergehen! Brexit, Trump, Front National und AFD – das Unmögliche schien auf einmal möglich zu werden. Diesem Impuls folgend wurde das Frankfurter Ehepaar Röder im November letzten Jahres aktiv: Daniel und Sabine Röder luden über die sozialen Netzwerke  Freunde und Bekannte zu einer ersten Demonstration für Europa ein!

Europa lebt!

Und siehe da: Daniel und Sabine Röder waren nicht alleine mit ihrem Impuls. Zur ersten Kundgebung kamen bereits 200 Leute, um sich gemeinsam für Europa stark zu machen. Seit 2017 treffen sich die überzeugten Europäer nun jeden Sonntag um 14 Uhr am Goetheplatz – und werden dabei immer mehr. 2000 Leute kamen beispielsweise am 19. Februar, um für ein gemeinsames Europa zu demonstrieren!

Frankfurt macht Schule!

Die Frankfurter Initiative macht seitdem Schule. Mittlerweile schwappte die Bewegung in 20 andere Städte über: In Wiesbaden, Berlin, München und neuerdings sogar auch in Paris geht es jeden Sonntag um 14 Uhr für die europäische Idee auf die Straße. Und damit soll noch lange nicht Schluss sein. Es scheint so, als ob gerade eine europäische Bürgerbewegung entsteht!

Die Bürgerinitative „Pulse of Europe“ zeigt, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement in den heutigen Zeiten ist. Toll, dass die Bürger Frankfurts einmal mehr mit gutem Beispiel vorangehen.

Wir brauchen Europa – heute wahrscheinlich mehr denn je!

Yücel

„Free Deniz“ – Frankfurt protestiert gegen den Haftbefehl für Deniz Yücel!

Seit zwei Wochen sitzt der freie Journalist Deniz Yücel bereits in Polizeigewahrsam in Istanbul. Gestern hat nun ein Haftrichter gegen den Türkei-Korrespondenten der „Welt“ Untersuchungshaft verhängt. Dem 43-jährigen Journalisten werden „Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung“ vorgeworfen. Hanebüchene Vorwürfe – es scheint viel eher so, als dass an Yücel ein Exempel statuiert werden soll.

Bye Bye Pressefreiheit…

Nicht nur Angela Merkel, Siegmar Gabriel und die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ kritisieren die Entscheidung der türkischen Justiz. Selbst ein Mitglied der Regierungspartei AKP hat sich jetzt gegen die Untersuchungshaft ausgesprochen. In ganz Deutschland kam es zu zahlreichen Autokorsos, um gegen die Entscheidung lautstark zu protestieren – so auch in Frankfurt und Flörsheim, wo Deniz Yücel aufgewachsen ist.

Frankfurt muss sich weiter für Yücel einsetzen

Wichtig ist jetzt, dass der Protest nicht abflaut. Verdächtige können in der Türkei bis zu fünf Jahre in Untersuchungshaft gesperrt werden – es gilt also, sich weiter lautstark und auf den verschiedensten Ebenen für Yücel einzusetzen! Frankfurt wird weiter für den „Flörsheimer Bub“ kämpfen: Weitere Autokorsos sind geplant und auch die Montagsgesellschaft wird am 3. April eine Veranstaltung zur aktuellen Lage in der Türkei durchführen. Eigentlich sollte Deniz Yücel selbst auf dem Podium sitzen – jetzt werden andere mit uns über die aktuelle Lage vor Ort diskutieren. Die aktuellen Vorkommnisse bestätigen uns auf jeden Fall darin, an der geplanten Veranstaltung festzuhalten.

Bis dahin heißt es:

Daumen drücken, Druck aufbauen – und im Auto laut hupen, wenn man zufällig am türkischen Generalkonsulat vorbeikommt…

Schwarz-Weiß-Rot statt „braun“ – Die Eintracht bekennt Farbe!

Es sind bemerkenswerte Sätze für die Mitgliederversammlung eines Fußballvereins:

„Soll es falsch sein, für Werte einzutreten, die unsere Gesellschaft zusammenhalten? Für Toleranz, den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, das Festhalten an rechtsstaatlichen Prinzipien und Grundwerten? Ich kann Ihnen ganz ehrlich sagen: Das ist mit mir als Funktionär nicht zu machen.“

Diese klaren Worte kommen von Eintracht-Vorstand Axel Hellmann, der auf der letzten Mitgliederversammlung der Eintracht die AFD und vor allem Björn Höcke scharf kritisierte. Man könne die aktuellen Entwicklungen nicht einfach ignorieren – politische Neutralität sei an dieser Stelle fehl am Platz. Hellmann bezog sich in seinem Statement u.a. auf die Rede von Höcke in Dresden, in der dieser das Holocaust-Denkmal für die ermordeten Juden in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnete.

Hellmann appellierte auch an die Mitglieder und Fans der Eintracht und machte deutlich:

„Wir, Eintracht Frankfurt, müssen uns zur Wehr setzen gegen eine gesellschaftspolitische Entwicklung, die uns nachhaltig schaden wird.“

Für diese klare Haltung und die wichtigen Worte von Hellmann gab es zu Recht viel Applaus von den Eintracht-Mitgliedern. Denn seine Rede macht eines deutlich: Wir Frankfurter bekennen Farbe gegen rechtes Gedankengut und werden uns weiterhin für ein gesellschaftliches Miteinander einsetzen. Rechtspopulistischer Stimmungsmache und Ausgrenzung treten wir entschieden entgegen. Frankfurt steht für Vielfalt und Verständigung – das müssen wir erhalten!

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Brexit in Europa

BREXIT – der Exodus beginnt: London verliert, Frankfurt gewinnt!

Seit letzten Dienstag ist klar: Theresa May will für Großbritannien einen harten Brexit!

Das bedeutet vor allem den Austritt Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt. Wie sich die langwierigen Verhandlungen mit der EU in den nächsten Jahren konkret entwickeln werden, weiß noch niemand. Trotzdem ziehen bereits jetzt die ersten Unternehmen Konsequenzen aus der Entscheidung der britischen Regierung: Mehrere Banken wollen Tausende Mitarbeiter aus London abziehen.

HSBC, UBS, Goldman Sachs – alle sprachen bereits öffentlich vom (teilweisen) Abzug ihrer Mitarbeiter. So will z.B. Goldman Sachs die Zahl der Angestellten in London insgesamt halbieren. Im Gegenzug – und jetzt wird es interessant – will Goldman bis zu 1000 Mitarbeiter nach Frankfurt schicken!

Der Brexit wird also konkret.

Das ist schlecht für Europa und schlecht für die Finanzmetropole London. Allerdings verdichten sich zunehmend die Zeichen, dass zumindest Frankfurt tatsächlich von der Entscheidung der Briten profitieren wird.

Fussball - Europa League Final - Chelsea - Benfica Lissabon

Europapokal! – Eintracht auf dem Weg nach Europa

Ich war schon immer und bin auch heute noch ein überzeugter Optimist.

Das Glas ist halb voll – und ja, die Eintracht qualifiziert sich dieses Jahr für den Europapokal! Welchen Sinn hätte es schließlich, Fußball-Fan zu sein, wenn man nicht mehr träumen darf…?!

Zu den Fakten

Die Eintracht hat in der Hinrunde stolze 29 Punkte gesammelt und steht vor dem Beginn der Rückrunde auf einem bemerkenswerten 4. Platz. Die Mannschaft hat sich unter Trainer Kovac gefestigt und spielt mittlerweile als geschlossene Einheit. Die Chancen stehen also tatsächlich nicht schlecht, dass die Eintracht-Fans bald wieder Flugtickets zu Auswärtsspielen buchen können. Noch ist das nur ein Traum, dafür aber  ein schöner: Wer erinnert sich schließlich nicht gerne an die Bilder der 12.000 Eintracht-Fans, die sich 2013 im Stadion von Bordeux in die Geschichtsbücher sangen…

Ein Blick über den Tellerrand

Der Blick von Sportvorstand Fredi Bobic geht jedoch bereits über diese Saison hinaus. Das ist gut, schließlich ist das sein Job. Bobic möchte, dass sich die Eintracht langfristig weiter oben in der Tabelle festsetzt. In einem Interview hat er jetzt vier Ziele formuliert, die die Eintracht seiner Meinung nach anstreben müsse, um konkurrenzfähig zu bleiben. Kurz zusammengefasst: Mehr Demut, mehr Substanz in der Mannschaft, mehr Sponsoren sowie eine neue und professionelle Geschäftsstelle.

Bobic fordert deshalb auch Unterstützung von der gesamten Region sowie der Stadt Frankfurt im Speziellen. Meiner Meinung nach sollten alle Frankfurter (Offenbacher dürfen sich entschuldigen) ein Interesse an einer starken Eintracht haben. Denn Frankfurt hat nur wenige Botschafter mit solch einer überregionalen Strahlkraft – und zwar nicht nur in Deutschland und in Abu Dhabi (wo die Eintracht im Wintertrainingslager aufgeschlagen hat), sondern vielleicht ja auch schon bald wieder in ganz Europa…

christmas-in-eu

All I want for Christmas is EU

Aus Frankfurter Sicht besser nicht der süßen Verheißung einer Jahrhundertchance durch den Brexit verfallen!

Frankfurter Geschenkaktion für London – statt „Jahrhundertchance“!

Nachdem 2016 unter anderem als das Jahr in die Geschichte eingehen wird, indem die Britten für den Ausstieg aus der EU gestimmt haben, wird sich in 2017 zeigen, wie und ob dies umgesetzt wird.

Am 23. Juni 2016 entschied sich die Mehrheit der Briten in einem Referendum mit knapp 52% für den „Brexit“ – den Austritt aus der Europäischen Union.
Am Tag danach war Europa geschockt! Die Entscheidung war zwar gefallen, aber im Grunde wusste niemand (und weiß es bis heute nicht!), wie es weitergeht – die Briten eingeschlossen.
Die Situation war also in gewisser Weise vergleichbar mit der aktuellen Situation nach der Trump-Wahl: Die Entscheidung ist gefallen, aber niemand weiß wirklich, wie es weitergeht – Trump eingeschlossen… Weiterlesen

Frankfurt am Main Hessen

Hessische Verfassung feiert 70. Geburtstag

Im Herzen von Europa: 7 Jahrzehnte Hessen. Alles Gute zum Geburtstag!

Seit dem 1. Dezember 1946 trat die Hessische Verfassung in Kraft. Durch eine Volksabstimmung wurden an diesem Tag vor 70 Jahren mit fast 77 % der Stimmen die Verfassung in Kraft gesetzt.
Am selben Tag wurde der erste Landtag gewählt. Normalerweise hätte sich Hessen bereits vergangenes Jahr feiern lassen dürfen, da die Amerikanische Militärregierung im September 1945 schon über die Bildung des Landes „Groß-Hessen“ entschied und im Oktober desselben Jahres bereits eine Landesregierung einsetzt. Weiterlesen

Rotes Sofa Frankfurt

Rotes Sofa Frankfurt

Welcome to Frankfurt: Philipp Demandt, Fredi Bobic, Joachim Braun.

Auf dem Podium des Veranstaltungsformates „Rotes Sofa Frankfurt“ sitzen am Abend des 29. November 2016 gleich 3 Persönlichkeiten: Der neue Städel-, Schirn- und Liebieghausdirektor Philipp Demandt, der neue Sportvorstand von Eintracht Frankfurt und der neue Chefredakteur der FNP Frankfurt Neue Presse Joachim Braun.
Sie alle sind begeistert von der Dynamik Frankfurts, von der extremen Vielfalt der Stadt und von der gleichzeitig herzlichen Art der Frankfurterinnen und Frankfurter. Ein Ziel, dass sich Philipp Demandt und Fredi Bobic gesetzt haben: Sie wollen mehr von dem jeweils anderen Bereich erfahren. Weiterlesen

Mike Kuhlmann, Deutsche Mark

Deutsche Mark. We are missing you – are we missing you?

Mike Kuhlmann. Seine Frankfurter Mark.

Am Abend des 31. Oktober 2016 eröffnete im Thurn und Taxis Palais die Ausstellung des Frankfurter Künstlers „DIE MARK“.

Frankfurt war auch der Ort, an dem sie, die Deutsche Mark, ihren Ursprung hatte. Sie war von 1948 bis 2001 offizielle Währung in der Bundesrepublik Deutschland. Ursprünglich folgte sie der Reichsmark. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit war sei mehr als nur eine Währung. Sie stand für das Wirtschaftswunder in Deutschland, sie stand für den Aufbau der Bundesrepublik zu einer der weltweit stärksten Wirtschaftsnationen, sie stand für Wohlstand, Hoffnung und Sicherheit. Letztlich war die Mark eine Stück Identität der Deutschen.

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Frankfurter Altstadt

Welcome: Neue Frankfurter Altstadt!

Danke für das Engagement der Frankfurter Bürger, die diese historischen Wiederbebauung initiiert und letztlich haben Realität werden lassen!

Im Mai 2007 stand das Technische Rathaus noch in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Dom. Aber: Es war entschieden, dass dieses Gebäude, das mit seiner Architektur einst (1971) den Europäischen Architekturpreis gewann, abgerissen werden wird. Zu dieser Zeit stand auch schon fest, wie das Dom-Römer-Areal dann bebaut werden sollte. Es war unter anderem ein Hotel geplant, alles in allem schwebte den Stadtplanern eine moderne Bebauung vor.

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Frankfurt Expo Real München

Frankfurt rockt auf der Expo Real in München

Bestimmende Themen: Frankfurt im Zuge des BREXIT und Zurück in die Zukunft über die neue Frankfurter Altstadt.

Auf der Expo Real, der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, geht kein Weg an Frankfurt vorbei. Am Stand der Wirtschaftsförderung Frankfurt ist in diesem Jahr besonders viel los. Investoren, Banken – und Unternehmensvertreter, Berater – sie alle geben sich bei den „Frankfurt Rhein-Mainern“ die Klinke in die Hand. Insbesondere seitdem feststeht, dass der BREXIT kommen wird, geht man in Frankfurt von noch höheren Zuwachsraten und noch weiteren Unternehmensansiedlungen in die Mainmetropole aus, als ohnehin schon stattfinden. Frankfurt könnte der große Gewinner des BREXIT-Referendums sein. Dies insbesondere jetzt, da feststeht, dass die Britten Ernst machen. So formulierte die britische Premierministerin Theresa May vor einigen Tagen, dass es ab März losgeht: „May says March“.

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Willy Brandt Platz

Eisenbahn Reiner und Umbenennung des Willy-Brandt-Platzes

BREXIT als „Jahrhundertchance“ für Frankfurt muss oben auf der Tagesordnung stehen!

Eisenbahn Reiner und Umbenennung des Willy-Brandt-Platzes sind jetzt nicht so wichtig!

Während manche in Frankfurt erkennen, dass sich derzeit für die Mainmetropole mit dem BREXIT eine „Jahrhundertchance“ ergibt (so Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance), bestimmen dieser Tage andere Themen die öffentliche Diskussion. So diskutierten höchste Frankfurter Entscheider-Kreise intensiv Fragestellungen wie:

„Darf der Eisenbahn-Reiner weiterhin seine Spielzeugeisenbahnen auf der Zeil präsentieren?“,

„Sollte der Willy-Brandt-Platz nicht in Theaterplatz umbenannt werden?“ – oder ähnliches.

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Brexit in Europa

Brexit ist eine „Jahrhundertchance“.

Frankfurt meets London – London meets Frankfurt.

Der „Brexit business pitch“ hat begonnen.

Frankfurter Delegation rund um den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann besucht London.
Eric Menges, Geschäftsführer der FRM FrankfurtRheinMain GmbH sagt bei seine Besuch in London:

“We’re not here to poach business,” “We’re not here to encourage you to leave London. We’re not here to tell you Frankfurt is better or worse than London.” Oberbürgermesiter Peter Feldmann: “We’re on a marketing tour,” he said, adding the perhaps accidental barb: “I’m sure Frankfurt will become London’s economic gateway to the European Union.”

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Frankfurt

Frankfurt und der BREXIT

Die Konsequenzen des Brexits sind noch nicht vorhersehbar. Eins steht jedoch jetzt schon fest:

Der Brexit wird weitreichende Auswirkungen für Unternehmen haben, besonders für die Unternehmen des Finanzensektors.

 

Um weiterhin in der Europäischen Union agieren zu können, werden viele Unternehmen nach neuen Standorten suchen. An dieser Stelle hat Frankfurt die Chance, sich als der Finanzstandort der Europäischen Union zu positionieren. 

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Bunker in Frankfurt

Rückbau der Bunker in Frankfurt am Main

Frankfurt – eine der internationalsten Städte Deutschlands braucht heute keine Bunker mehr!

Stück für Stück werden die Bunker in Frankfurt die letzten Bunkeranlagen aus der Zeit des 2. Weltkrieges entfernt. Auch wenn es extrem kosten- und zeitaufwendig ist: Die Bunker in Frankfurt müssen weg! Die Grundstücke sind einfach zu wertvoll, als dass die ungenutzten Betonkolosse sinnlos herumstehen können.

Die Zeiten, in denen die Luftwaffen anderer Länder die schöne Stadt am Main bombardiert haben, sind lange vorbei! Frankfurt, im Herzen von Europa, braucht heute keine Angst mehr zu haben, aus der Luft angegriffen zu werden.

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Nestlé Frankfurt

Nestlé – ein Weltkonzern, der in Frankfurt verwurzelt ist

Wie ein Frankfurter auszog, um den Weltkonzern Nestlé zu gründen.

1814 wurde in Frankfurt am Main Heinrich Nestle geboren. Nach Abschluss seiner Apothekerlehre zog es ihn in die Schweiz – er war auf Wanderschaft, so wie es viele junge Männer nach Abschluss ihrer Lehre taten. Hier, in der französischen Schweiz, in Vevey, wollte er bleiben. Er legt 1839 die Zulassungsprüfung zum Apothekergehilfen ab, schaffte es aber nicht, eine eigene Apotheke zu eröffnen. Stattdessen konzentrierte er sich auf die Produktion von Alkoholika und Ölen und sicherte sich damit seinen Lebensunterhalt.

Den Durchbruch und Grundstein für den späteren Weltkonzern vollbrachte er im Jahr 1867 mit der Erfindung von Kindermehl. Er avancierte damit zu dem Pionier der Lebensmittelindustrie. Das Kindermehl rettete vielen Babys, die nicht gestillt werden konnten, das Leben.

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Anders Indset

Be a Mensch!

Modernes Leadership – wie das funktioniert, zeigt der Business-Philosopher Anders Indset. Ein norwegischer Frankfurter. Sein Motto:

„Our Leaders of today need the philosophy of the past, paired with the scientific knowledge and technology of tomorrow.“

Was neben dem Faktor Mensch so wichtig sei, sei das interdisziplinäre Denken und Arbeiten, so Indset. Weiterlesen

Aldo Frei Frankfurt

Aldo Frei – Der Blick für’s Detail

Der Schweizer Aldo Frei, Inhaber der Frankfurter Werbeagentur Lesch + Frei, zeigt mit seinem Zigaretten-Kunstwerk, die internationale Vielfalt der Sucht.

In Zeiten der E-Zigarette handelt es sich schon fast um ein historisches Kunstwerk. Der internationale Abriss diverser Zigarettenmarken. Ein Gesamtkunstwerk mit vielen detailverliebten einzelnen Bausteinen.
So auch die Arbeit der einst Schweizer Agentur, die mittlerweile ihren festen Heimathafen in Frankfurt gefunden hat.
Ist ja gut, dass die internationalen „Kippen“ mittlerweile auch einen sicheren Hafen gefunden haben – den des Kunstwerks. Da sind sie besser aufgehoben als Qualm in der Luft und als Ablagerungen in den Lungenflügeln der „Nutzer“ (-;

Logo Bankenverband

Positionierung von Frankfurt im Zuge des BREXIT

Gemeinsam mehr erreichen: Konzept des Bankenverbands zur Positionierung von Frankfurt im Zuge des BREXIT wird über das Portal von FIA Frankfurt International Alliance eG www.brexit-experts.com präsentiert.

Kaum hat FIA Frankfurt International Alliance eG die Seite www.brexit-experts.com online gestellt, gab es schon eine Anfrage vom Bankenverband: Man habe zum Thema BREXIT und der Positionierung von Frankfurt auch einige schlüssige Konzepte. Ein paar Gespräche und wir haben entschieden, dass die Präsentation „Frankfurt as a financial centre and Brexit“ des Bankenverband Teil des Portals Brexit Experts wird. Sehr gut. Weiterlesen

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Frankfurt – Gewinner des BREXIT

Frankfurter Unternehmernetzwerk startet BREXIT Portal.

Die Entscheidung des BREXIT Referendums war ein schwarzer Tag für Europa, so Thomas Schlüter, Sprecher des Bundesverbands deutscher Banken.
Rund zwei Monate nach dem Referendum und der Entscheidung der Britten, die EU verlassen zu wollen, muss Frankfurt als der Finanzplatz Kontinentaleuropas selbstbewusst nach außen treten und Banken, Unternehmen, Institutionen aus England die Hand reichen. Weiterlesen

Frankfurt - the place to be

Frankfurt – the place to be!

Berlin kann sexy bleiben, die Münchener sollen sich weiter im „mir san mir“ suhlen – Frankfurt aber ist „the place to be“.

Nur Hamburg schließt nach der Einführung von Handkäs auf dem Fischmarkt im internationalen Städteteranking besser ab.

Frankfurt: Platz 20 der lebenswertesten Städte weltweit.

Das Londoner Institut Economist Intelligence Unit stuft Frankfurt auf Platz 20 der lebenswertesten Städte weltweit ein. Glückwünsche gehen an Hamburg: Die Hansestadt kann als einzige deutsche Stadt noch besser punkten als die Mainmetropole und kommt in dem Ranking auf Platz 10, was laut Experten daran liegt, dass auf Initiative der Musikgruppe Rodgau Monotones bereits vor über 20 Jahren begonnen wurde, auf dem Hamburger Fischmarkt Handkäs einzuführen. Weiterlesen

Cricket Rock Frankfurt

Cricket Frankfurt Rocks.

German Cricket Mania starting in Frankfurt.

Was in Deutschland Fußball ist, ist in Indien Cricket. Wie stark mittlerweile die indische Community in Frankfurt ist, erkennt man daran, dass abends und an den Wochenenden in öffentlichen Anlagen immer häufiger Cricket gespielt wird. Gleichzeitig etabliert sich in Indien zur Zeit eine Profi-Fußball-Liga.  Weiterlesen

Frankreich Frankfurt

Frankreich. Frankfurt. Das Volk der Franken als gemeinsame Klammer

Gleiche Werte und Einstellungen sind bis heute unsere gemeinsame Grundlage.

Nach zwei Wochen Urlaub in der Region Nizza erkenne ich die vielen Gemeinsamkeiten zwischen der französischen Werte- und Lebenseinstellung der Art und Weise wie wir in Deutschland, speziell in Frankfurt, leben. Die „Grande Nation“ basiert auf „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Die Franzosen sind stolz auf diese Werte. Es sind – und darauf kann man als Deutscher ebenso stolz sein – grundlegende Werte Europas. Weiterlesen

42540893 - view of big ben clock tower with the wrought iron railings of the houses of parliament deliberately out of focus in the foreground.

Hessen im Vorteil gegen Konkurrenz aus Dublin und Paris.

Der Brexit, ein Thema dem ganz Europa schon seit Monaten kritisch gegenübersteht. Bringt Experten zu Folge ziemlich gute Chancen für den Finanzplatz Frankfurt mit sich.
Die Finanzbranche kann mit starkem Zuzug rechnen seitens ausländischer Finanzkonzerne. Um Ihre Produkte in den übrigen 27 Mitgliedsstaaten uneingeschränkt anbieten zu können, brauchen Banken eigene Gesellschaften in der EU. Da Frankfurt bereits Standort der EZB Zentrale ist bietet es sich an auch weitere Niederlassungen der Bankenbranche zu beheimaten. New York, Dublin und Paris stehen noch als „Umzugs-Alternativen“ zur Wahl. Die Hessische Metropole könnte jedoch das Augenmerk der Interessenten, durch verschiedene Standort Kriterien, auf sich lenken. Es gilt jedoch das Image der Stadt ein wenig aufzupolieren. Man munkelt, dass internationale Manager die Attraktivität der Stadt anzweifeln oder gar als langweilig einstufen im Vergleich zu den Kulturhochburgen London und Paris.

Wir nehmen die Herausforderung an !

Arbeitslosigkeit Frankfurt

Das Wort Arbeitslosigkeit wird in Frankfurt zum Fremdwort!

14.000 neue Jobs allein im letzten Jahr

Der Wachstum in Frankfurt hat bisher vor allem durch die steigenden Einwohnerzahlen geglänzt. Nun zeigt sich die Beschäftigungsentwicklung von seiner besten Seite.
Allein im letzten Jahr sind 14.000 neue Arbeitsplätze entstanden, Tendenz steigend. Um diese beispielhafte Entwicklung fortzuführen schlägt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann vor ein neues Industriegebiet zu schaffen um neuansiedelnden Firmen den Einstieg in die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main gebiet zu erleichtern. Immer noch gibt es Firmen, die vor den immensen Grundstückspreisen fliehen und in benachbarte Orte ziehen.

Nichtsdestotrotz ist Frankfurt der Vorreiter der Bundesrepublik, da im letzten Jahr die Arbeitslosenzahlen so stark gesunken sind, wie in keiner anderen Deutschen Stadt. Peter Feldmann optimistisch:

„ Arbeitslosigkeit wird in Frankfurt zum Fremdwort“

Den Stärksten Branchenzuwachs gab es in der Logistik-Branche.
Mit fast 2000 zusätzlichen Jobs, haben sie nun sogar die Beschäftigtenzahl der Finanzdienstleister unserer Bankenmetropole überschritten. Doch eine Aufrüstung der Finanzdienstleister ist bereits in vollem Gange. Der Brexit-Entscheid lies die Marketingexperten der Region eine Internet-Seite freischalten Welcometofrm.com – „Willkommen in Frankfurt Rhein Main„.
Diese Seite informiert Bankmitarbeiter aus London schon einmal über die Vorzüge, die Ihnen ihre neue Heimat bieten kann.

Deutschland Frankreich – Frankreich Deutschland

Deutschland Frankreich

In dem EM Halbfinale spielt eigentlich nur eine Mannschaft.
Alles andere ist Vergangenheit. Und das ist gut so.

Wie schön, dass wir – im Sinne der Rede de Gaulles in Ludwigsburg an junge Deutsche (1962) – jung sind und uns nur noch beim Fußballspielen „gegeneinander“ stehen:

„Und Sie alle beglückwünsche ich, ich beglückwünsche (Sie), zunächst jung zu sein! Man braucht ja nur die Flamme in Ihren Augen zu beobachten, die Kraft Ihrer Kundgebungen zu hören und bei einem jeden von Ihnen die Leidenschaftlichkeit und in Ihrer Gruppe den gesamten Umsprung mitzuerleben, um überzeugt zu sein, dass diese Begeisterung Sie zu den Meistern des Lebens und der Zukunft auserkoren hat. (…) Ich beglückwünsche Sie ferner, junge Deutsche zu sein, das heißt (…) Kinder eines großen Volkes – jawohl, eines großen Volkes – das manchmal im Laufe seiner Geschichte große Fehler begangen hat, ein Volk, das aber auch der Welt geistige, wissenschaftliche, künstlerische, philosophische Wellen gespendet hat!“

indian-culture

Digging into the Indian culture

When I was 20 I travelled through India. Digging into the Indian culture I learned that material values are rather relative.
What counts are the „other“ values – such as spiritual values, health, happiness. In this context I like to remember the old Indian saying: „Everything you can pay for with money is cheap“.
Living in Frankfurt and being close connected to the Indian community I can see that most of the expats from India focus not an status symbols such as big cars ore nice apartments – they rather invest in education.
Therefore they are happy to host an international orientated school as the Erasmus Frankfurter Stadtschule at their cultural events. Great experience.

 

Friedrich Stoltze Frankfurt

Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!?

Un es will merr net in mein Kopp enei: wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!
(Friedrich Stoltze)

Frankfurt am Main ist zweifellos die internationalste Stadt Deutschlands (jeder dritte Einwohner ist ausländischer Herkunft). Die Goethestadt fasziniert durch ihre einzigartige Mischung von Kulturen und Sprachen aus aller Welt. Frankfurt wächst jährlich um 15.000 Einwohner.

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